Harald Martenstein

deutscher Journalist und Schriftsteller
Harald Martenstein bei einer Lesung im Leipziger Hauptbahnhof 2008

Harald Martenstein (*1953)Bearbeiten

deutscher Journalist und Autor

Zitate mit QuellenangabeBearbeiten

"Wenn eine Frau zu Hause bei den Kindern bleibt, ist sie ein unemanzipiertes Muttchen, geht sie schnell wieder in den Beruf, ist sie eine herzlose Karrieristin."[1]


"Moralisches Überlegenheitsgefühl ist als Haltung, im Alltag und in der Politik, tausendmal gefährlicher als das Bewusstsein, gelegentlich ein Tunichtgut zu sein."[2]


"Um die Berliner S-Bahn im April 1945 zum Stehen zu bringen, benötigte die Rote Armee 2,5 Millionen Soldaten, 6000 Panzer, 7500 Flugzeuge und 10 000 Geschütze. Der Bahn ist das Gleiche durch den Einsatz von lediglich vier Managern gelungen."[3]


"Nun, wenn man den Leuten immer wieder erklärt, ihr legitimes Bedürfnis nach Sicherheit sei eine rechtsradikale Idee, dann glauben sie es irgendwann." (Hintergrund: Chemnitz-Berichterstattung zum Tod von Daniel Hillig)[4]

  1. Die Zeit, Nr. 19/2006 vom 4. Mai 2006, S. 65
  2. Zeit Magazin Leben, Nr. 25, vom 12. Juni 2008, S. 6
  3. Berliner Tagesspiegel, 19.Juli 2009
  4. Der Tagesspiegel, "Warum der Rechtsradikalismus zunimmt", 02.09.2018