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Necla Kelek

türkisch-deutsche Sozialwissenschaftlerin

Necla Kelek (*1957)Bearbeiten

deutsch-türkische Soziologin und Feministin

Zitate mit QuellenangabeBearbeiten

  • "Der Tschador macht die Frauen zu einem entpersönlichten Nichts." - „Kölner Moscheenstreit - Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol“, FAZ, 5. Juni 2007
  • "Die Angst, an andere Maßstäbe anzulegen, die man für sich selbst für selbstverständlich hält, führt dazu, dass Freiheitsverletzungen akzeptiert werden, die nicht akzeptabel sind. So wird es als fester Bestandteil einer anderen Kultur akzeptiert, wenn Eltern ihre Kinder von der deutschen Gesellschaft fern halten, beim Schwimmunterricht und bei Klassenreisen fehlen lassen, wenn Jungen und Mädchen getrennt aufwachsen sollen..." - Rede zum Geschwister-Scholl-Preis 2005, Tageszeitung TAZ, 15. November 2005
  • "Die Deutschen romantisieren die Großfamilie ebenso wie sie früher den Harem romantisiert haben. Als ob dies eine heile Welt wäre, in der alle Generationen unter einem Dach leben, alle glücklich sind und sich gegenseitig respektieren. In Wahrheit sind die Strukturen völlig anders." - Onlinemagazin Sicherheit-Heute, 30. Januar 2005
  • "Diese Mentalität, das Festhalten am türkisch-muslimischen Commonsense in der Fremde, führt zu der Situation, die wir heute in Deutschland bei mindestens der Hälfte der hier lebenden Türken haben. Sie leben in der Moderne, sind dort aber nie angekommen. Sie leben in Deutschland nach den Regeln ihres anatolischen Dorfs." - Rede zum Geschwister-Scholl-Preis 2005, Tageszeitung TAZ, 15. November 2005
  • "In dem kleinen Ort, in dem ich in Deutschland gelebt habe, hat jede Familie eine Importbraut." - Onlinemagazin Sicherheit-Heute, 30. Januar 2005
  • "Und so ist letztlich an der Frage der Gleichberechtigung der Frau die Integration einer großen Zahl von Türken in Deutschland gescheitert. Wir müssen hingucken und uns eine ganze Menge einfallen lassen, wie wir die Muslime aus dem Getto der Parallelgesellschaft herausholen und ihnen eine aktive Integration abverlangen können." - Rede zum Geschwister-Scholl-Preis 2005, Tageszeitung TAZ, 15. November 2005