Richard von Garbe

deutscher Indologe

Richard von Garbe (1857-1927)Bearbeiten

deutscher Indologe und Autor

Zitate mit QuellenangabeBearbeiten

  • oder um mit Vijñânabhikṣu zu reden: »Wenn jemand das Wesen des Selbstes, ohne es ganz vollständig zu kennen, lehrte, so würde er hinsichtlich dieses oder jenes Teiles wegen des eigenen Irrtums wiederum seinen Schüler in Irrtum versetzen, dieser wieder einen anderen und so fort; auf diese Weise würde eine Tradition entstehen, die einer Reihe von sich gegenseitig führenden Blinden vergleichbar wäre(andha-paraṃparâ).« - Die Samkhya-Philosophie, I. Allgemeines, 2. Die Aufgabe des Systems. Leipzig 2. Auflage 1917. S. 199f. zeno.org und archive.org mit Hinweis auf Paul Deussen: Sechzig Upanishad's des Veda. S. 272 books.google: In des Nichtwissens Tiefe hin sich windend,// Sich selbst als Weise, als Gelehrte wähnend,// So laufen ziellos hin und her die Toren,// Wie Blinde, die ein selbst auch Blinder anführt.

WeblinksBearbeiten

Wikisource führt Texte oder Textnachweise von Richard von Garbe.