Diskussion:Friedrich Nietzsche/Zitate mit Quelle

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  • "Lieber aus ganzem Holz eine Feindschaft // Als eine geleimte Freundschaft!" - Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft
  • "Im Kampf mit der Dummheit werden die billigsten und sanftesten Menschen zuletzt brutal. Sie sind damit vielleicht auf dem rechten Wege der Verteidigung, denn an die dumme Stirn gehört, als Argument, von Rechts wegen die geballte Faust. Aber weil, wie gesagt, ihr Charakter sanft und billig ist, so leiden sie durch diese Mittel der Notwehr mehr, als sie Leid zufügen." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen. Und auch meine Seele ist ein springender Brunnen. Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden. Und auch meine Seele ist das Lied eines Liebenden." - Friedrich NietzscheAlso sprach Zarathustra2. Teil; Das Nachtlied
  • "Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet. Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?" - Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, Aph. 125
  • "Die Wüste wächst: weh, wer zur Wüste ward! // Wüste ist Hunger, der nach Leichen scharrt. // Ob Quell und Palme sich hier Nester baun // Der Wüste Drachenzähne kaun und kaun" - Friedrich Nietzsche, Fragmente
  • "Und wenn ich einmal mit Wölfen heulen muß, so heule ich besser als ein Wolf". Friedrich Nietzsche, Fragmente 29 [54].
  • "Jene Mädchen, welche allein ihrem Jugendreize die Versorgung fürs ganze Leben verdanken wollen und deren Schlauheit die gewitzten Mütter noch soufflieren, wollen ganz dasselbe wie die Hetären, nur dass sie klüger und unehrlicher als diese sind." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Wir haben das Gewissen eines arbeitsamen Zeitalters: Dies erlaubt uns nicht, die besten Stunden und Vormittage der Kunst zu geben, und wenn diese Kunst selber die größte und würdigste wäre." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Das Christenthum erscheint als eine epidemische Panik; es war prophezeit worden, daß in Kürze die Erde untergehen würde. An den Gedanken dieser furchtbaren Gefahr rankten sich benachbarte Gedanken an." - Friedrich Nietzsche Fragmente 3. 185
  • "Die Anhänger eines großen Mannes pflegen sich zu blenden, um sein Lob besser singen zu können." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Allen Frauen, denen die Sitte und die Scham die Befriedigung des Geschlechtstriebes untersagt, ist die Religion als eine geistigere Auslösung erotischer Bedürfnisse etwas Unersetzbares." - Friedrich Nietzsche, Unschuld des Werdens
  • "Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik." - Friedrich Nietzsche,"Menschliches, Allzumenschliches", 283
  • "Körnige Gedrängtheit, Ruhe und Reife - wo du diese Eigenschaften bei einem Autor findest, da mache Halt und feiere ein Fest mitten in der Wüste: Es wird dir lange nicht wieder so wohl werden." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Ja mein Herr, sie sind ein Dichter" // achselzuckt Herr Vogel Specht." - Friedrich Nietzsche, Dichters Berufung
  • "Die Narren der mittelalterlichen Höfe entsprechen unseren Feuilletonisten, es ist dieselbe Gattung Menschen, halb vernünftig, witzig, übertrieben, albern, mitunter nur dazu da, das Pathos der Stimmung durch Einfälle, durch Geschwätz zu mildern und den allzu schweren, feierlichen Glockenklang großer Ereignisse durch Geschrei zu übertäuben." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • Der, welcher den Hungrigen speiset, erquickt seine eigene Seele: So spricht die Weisheit." - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
  • "Vor nichts soll man sich so hüten als vor dem Aufwachsen jenes Unkrauts, welches Anmaßung heißt und in uns jede gute Ernte verdirbt." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Die Dichter, insofern auch sie das Leben der Menschen erleichtern wollen, wenden den Blick entweder von der mühseligen Gegenwart ab oder verhelfen der Gegenwart durch ein Licht, das sie von der Vergangenheit her strahlen machen, zu neuen Farben." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Die Dichter, insofern auch sie das Leben der Menschen erleichtern wollen, wenden den Blick entweder von der mühseligen Gegenwart ab oder verhelfen der Gegenwart durch ein Licht, das sie von der Vergangenheit her strahlen machen, zu neuen Farben." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum ersten Mal genießt." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Du weißt es wohl: Dein feiger Teufel in dir, der gerne Hände-falten und Hände-in-den-Schoß-legen und es bequemer haben möchte - dieser Teufel redet dir zu »es gibt einen Gott!» - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
  • "Sich mitten unter die Feinde werfen, kann das Merkmal der Feigheit sein." - Friedrich Nietzsche, Morgenröte
  • "Es ist die Musik in unserm Gewissen, der Tanz in unserm Geiste, zu dem alle Puritaner-Litanei, alle Moral-Predigt und Biedermännerei nicht klingen will." - Friedrich Nietzsche Jenseits von Gut und Böse 216
  • "Man trifft, wenn man sich umsieht, immer auf Menschen, welche ihr Leben lang Eier gegessen haben, ohne zu bemerken, dass die länglichen am besten schmecken." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Einst war der Frevel an Gott der größte Frevel, aber Gott starb, und damit starben auch diese Frevelhaften. An der Erde zu freveln ist jetzt das Furchtbarste und die Eingeweide des Unerforschlichen höher zu achten, als den Sinn der Erde!" - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
  • "Ich liebe die großen Verachtenden, weil sie die großen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht nach dem andern Ufer." - Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra
  • "Es giebt hier auch viel Frömmigkeit und viel gläubige Speichel-Leckerei, Schmeichel-Bäckerei vor dem Gott der Heerschaaren."Von Oben"' her träufelt ja der Stern und der gnädige Speichel; nach Oben hin sehnt sich jeder sternenlose Busen." - Friedrich Nietzsche, Zarathustra
  • "Wie ein Wasserfall im Sturz langsamer und schwebender wird, so pflegt der große Mensch der Tat mit mehr Ruhe zu handeln, als seine stürmische Begierde vor der Tat es erwarten ließ." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Das stärkste Anzeichen der Entfremdung der Ansichten bei zwei Menschen ist dies, dass beide sich gegenseitig einiges Ironische sagen, aber keiner von beiden das Ironische daran fühlt." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Alle guten Dinge sind starke Reizmittel zum Leben, selbst jedes gute Buch, das gegen das Leben geschrieben ist." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Das Christenthum erscheint als eine epidemische Panik; es war prophezeit worden, daß in Kürze die Erde untergehen würde. An den Gedanken dieser furchtbaren Gefahr rankten sich benachbarte Gedanken an,..." Friedrich Nietzsche Fragmente 3. 185.
  • "Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: Wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus." - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
  • "Wer die Menschen als Herde betrachtet und vor ihnen so schnell er kann flieht, den werden sie gewiss einholen und mit ihren Hörnern stoßen." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches
  • "Der Asket macht aus der Tugend eine Not." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches I, Aph. 76
  • "Aberglaube ist nämlich die Freigeisterei zweiten Ranges - wer sich ihm ergibt, wählt gewisse ihm zusagende Formen und Formeln aus und erlaubt sich ein Recht der Wahl. Der Abergläubische ist im Vergleich mit dem Religiösen immer viel mehr Person als dieser, und eine abergläubische Gesellschaft wird eine solche sein, in der es schon viele Individuen und Lust am Individuellen gibt. Von diesem Standpunkt aus gesehen, erscheint der Aberglaube immer als ein Fortschritt gegen den Glauben und als Zeichen dafür, dass der Intellekt unabhängiger wird und sein Recht haben will. Über Korruption klagen dann die Verehrer der alten Religion und Religiosität - sie haben bisher auch den Sprachgebrauch bestimmt und dem Aberglauben eine üble Nachrede selbst bei den freiesten Geistern gemacht. Lernen wir, dass er ein Symptom der Aufklärung ist." - Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft
  • " In jeder Religion ist der religiöse Mensch eine Ausnahme." - Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft
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